Sozialinnovativ sein – das kannst auch du!

Was ist eigentlich eine soziale Innovation? Wie können wir sozialinnovativ sein?

Über den Begriff stolpert man spätestens dann, wenn man sich mit Social Entrepreneurship oder New Work (Arbeit 4.0) beschäftigt.

Man geht also davon aus, dass neue Formen der Arbeit und des Lebens etabliert werden müssen, um den gesellschaftlichen Wandel positiv zu beeinflussen. Denn eins ist klar: technologischer Fortschritt allein kann uns nicht weiterbringen. Es bedarf auch sozialinnovative Ideen.

Hinter jeder sozialen Innovation steht also ein gesellschaftliches Problem, welches gelöst werden möchte. Charakteristisch sind dabei neue Ideen, welche kreativer und unkonventioneller sind als bereits vorhandene Lösungsansätze. Soziale Innovationen dienen dazu das menschliche Miteinander zu verbessern.

Welche erfolgreichen Sozialinnovationen haben sich bereits durchgesetzt?

  • Sozialversicherung
  • Genossenschaft
  • Krankenpflege
  • Frauenrechte
  • Umweltschutz
  • Nachbarschaftshilfe/ Sharing Economy
  • Urban Gardening
  • Transition Towns
  • Mehrgenerationenhäuser/ Kommunen
  • Open-Source

Es beginnt bereits im Kleinen! 

Dies ist natürlich auch für geborene Innovatoren wie Künstler:innen interessant.

Wichtig ist, dass die Gesellschaft profitiert und mit unseren Idee eine Erhöhung des kollektiven Wohlgefühls von Statten geht. Das kann ganz vielfältig sein. Es gibt so viele Bereiche, in denen man sich einbringen und Gutes bewirken kann (Ehrenamt, NGOs). Ich persönlich verstehe die Kunst als Katalysator für Innovation. Ich nutze sie bewusst, um positive Botschaften in die Gesellschaft zu tragen. Spielerisch bringe ich so z.B. schon dem ganz kleinen Publikum in Theaterstücken Werte wie Toleranz, Freundschaft und Weltoffenheit nahe.

Was ich dir damit sagen möchte: jeder Einsatz, egal in welchem Bereich, kann die Gesellschaft bereichern. Es muss nicht gleich mit dem Nobelpreis einhergehen. Oft sind es die kleinen Dinge!

Sozialinnovativ zu wirken bedeutet die richtige Einstellung zu haben!

Diese erwächst aus dem Wunsch wirklich etwas verändern zu wollen. Ein Problem wirklich anpacken zu wollen. Jeder hat da unterschiedliche Interessen und Dinge, die ihn stören.

Ideen verändern die Welt. Und Veränderungen beginnen immer im Kleinen. Wenn du nur einen einzigen Menschen in deinem Umfeld zum Umdenken inspirieren kannst, dann bist du schon mitten drin im gesellschaftlichen Wandel. Dafür musst du kein Gründer sein. Es reicht, wenn du ein Mensch bist, der ein Problem erkannt hat und sich für dessen Lösung einsetzt. Das ist Social Impact.

Oftmals denken wir, dass wir wenig bewirken können, weil uns Beziehungen oder Reichweite fehlt. Das ist aber ein Trugschluss! Natürlich können Kooperationen mit verschiedenen Akteuren aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kunst und Kultur fruchtbare Synergien entfalten – die Frage ist aber immer: wie groß will ich das Ganze aufziehen?

Muss es denn immer das ganz große Ding sein, oder reicht es nicht einfach sein Umfeld positiv zu beeinflussen?

Hinterlasse mir gern einen Kommentar.

 

Quellen:
https://soziale-innovation.sachsen-anhalt.de/wissen/was-ist-eine-soziale-innovation/
https://www.tbd.community/de/a/soziale-innovationen-gesellschaft-veraendern
https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/soziale-innovationen-staerker-foerdern-184862

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