2021: Chance, Veränderung, Transformation für dich & dein Business

2021: Jahr der Veränderung

Das neue Jahr hat begonnen wie das alte Jahr geendet ist – und trotzdem ist es irgendwie anders. 2020 mit all seinen Herausforderungen hat uns ganz schön viel Energie geraubt und liegt uns natürlich allen noch in den Knochen. Doch entscheidend ist immer: was werden wir mit den Lehren anstellen?

Bleib dir selbst treu!

Wenn mich persönlich 2020 eines gelehrt hat, dann ist es sich selbst treu zu bleiben. Gerade wenn man – wie ich als Berufskünstlerin – direkt von den Corona-Auflagen betroffen ist, gibt es nicht viele Optionen: entweder man gibt auf und sucht sich einen anderen Job um über die Runden zu kommen, oder man bleibt sich und seiner Berufung treu, beißt sich durch, sucht nach alternativen Wegen und hält durch. Flexibilität ist hierbei ein gutes Stichwort. Natürlich ist das schwer und natürlich kommen einem regelmäßig Zweifel und man schlägt sich mit diversen Ängsten und Sorgen herum. Doch ich hinterfrage regelmäßig das große Ganze, höre in mich hinein und frage mich “Was ist es, was ich wirklich will?” Die Antwort hält mich am Ball. Denn ich weiß was ich will: mein Herz schlägt für die Kunst- & Kulturbranche, ich liebe was ich tue, ich kann und will nichts anderes tun – egal wie herausfordernd es finanziell zur Zeit auch sein mag. Der finanzielle Aspekt, ist ein Aspekt der meinen Lebensunterhalt sichert, ein Mittel zum Zweck, ich habe nicht vor ihn zu meiner Priorität zu machen.

Geld sollte nie die Motivation sein

Viele Menschen tun leider aber genau das. Sie machen Geld zu ihrer Priorität. Ich sehe immer wieder Menschen, die sich regelmäßig mit Fragen wie “Womit kann ich schnell Geld verdienen?”, “Wie werde ich in kurzer Zeit erfolgreich?”, “Welcher Job bringt mir möglichst viel ein?” beschäftigen – ganz ungeachtet davon, welche Tätigkeit damit verbunden ist. Das halte ich für sehr problematisch, wenn man sich vor Augen führt, dass wir den größten Teil unseres Lebens mit unserer Arbeit verbringen, gerade deshalb sollte es sich um etwas Erfüllendes & Sinnstiftendes handeln. Jeder definiert das anders für sich und das ist auch gut so, doch wenn die Motivation nur noch das monetäre Auskommen ist, dann läuft da meiner Meinung nach etwas schief. Überall wo Geld zum Ziel wird, dann ist Egoismus & “Ellenbogendenken” nicht mehr weit und wichtige Werte wie Toleranz, Solidarität und Mitmenschlichkeit bekommen einen gewaltigen Knick. Es braucht den Gegenpol.

Durchhaltevermögen 

Der Gegenpol sind jene Menschen, die Berufung über Gehalt stellen, jene die brennen für was sie tun und die Gesellschaft damit positiv beeinflussen. Künstler, Kulturschaffende, Sozialberufe z.B. tun dies, weil sie aus Überzeugung handeln. Gerade in Krisen bedarf es Durchhaltevermögen – der Mehrwert vieler Berufe und Branchen lässt sich nicht an Labels wie “systemrelevant” oder “nicht-systemrelevant” bemessen, im Gegenteil: solche Labels schaden mehr als dass sie nutzen. Sie spalten, beurteilen und unterteilen innerhalb von Bereichen, die sich niemals vergleichen lassen können. Ein Bäcker ist nicht weniger wert als eine Krankenschwester, nur weil er nicht aktiv Leben rettet. Es ist absurd, das miteinander vergleichen und gewichten zu wollen. Ich verstehe natürlich, dass man während einer Pandemie bestimmte “Prioritäten” setzen muss, auch wenn diese sicher diskutierbar sind. Das ist aber nicht das Ziel dieses Beitrags.

Nutze Social Media sinnvoll, um sichtbar zu sein

Ich möchte dazu einladen an der eigenen Berufung festzuhalten, auch wenn es schwer fällt und im Moment vielleicht keinerlei Nachfrage besteht. Nur weil keine Nachfrage besteht und die Menschen im Moment “andere Probleme” haben, bedeutet das noch lange nicht, dass der eigene Job sinnlos oder aussichtslos ist. Wohl eher bedeutet es, dass man über zu wenig Alternativen & Wege verfügt, wie man seine Dienstleistung oder sein Produkt weiterhin anbieten kann. Es liegt nicht daran, dass man nicht gefragt genug ist, es liegt daran, dass man nicht sichtbar genug ist – ergo: die Kunden haben einen einfach nicht auf dem Schirm. Doch daran kann man glücklicherweise arbeiten und gerade jetzt (im Lockdown) ist es doch eine wunderbare Möglichkeit an seiner “Sichtbarkeit” und seiner Außenwirkung zu arbeiten. Und wie ginge es einfacher als online? Falls man noch keine (oder schlecht laufende) Online-Kanäle hat, dann sollte man definitiv daran arbeiten seine Reichweiten hochzufahren und regelmäßig eigene Inhalte zu liefern, die auf die Dienstleistungen und Produkte hinweisen, die man verkaufen möchte. Es kann nur von Vorteil sein sich eine Reichweite zu erarbeiten, in denen die Zielgruppe mit den eigenen Inhalten interagiert und langfristig zu einer “Fan-Base” heranwächst, die sich wirklich für das interessiert was man anbietet. Das schafft man natürlich nicht von heut auf morgen – aber es lohnt sich daran zu arbeiten. Empfehlen kann ich dafür die Plattformen Instagram, Pinterest und LinkedIn. Meiner Meinung nach sind das im Moment die Plattformen, bei denen die Accounts am schnellsten “wachsen” können. Von Tiktok halte ich bewusst Abstand; das kann ich nicht vertreten und halte es datenschutzrechtlich  für extrem bedenklich.

Ich kann es euch auch nur ans Herz legen in einen eigenen Blog auf der Webseite zu investieren, auf dem ihr regelmäßig relevanten Inhalt rund um eure Themen behandelt. Damit “positioniert” ihr euch und werdet potentiell besser über die Suchmaschinen gefunden. Es hilft euch die Seite regelmäßig mit Infos zu füttern und für eure Zielgruppe ergeben sich dadurch mehrere Wege um auf euch aufmerksam zu werden. Stichwort “Content Marketing”.

Transformation geht auch stückweise

Bei Allem was ihr tut solltet ihr nie das große Ganze aus den Augen verlieren – die Sache für die ihr brennt: Es ist toll, wenn ihr 2021 für eine Veränderung oder “Transformation” eures Unternehmens nutzt – manchmal muss man sich auch mal um 360 Grad drehen, weil es nötig ist. Doch hinter jeder Veränderung steht immer eine Menge Arbeit und oft beginnt man wieder komplett von vorn, wenn man sich etwas Neues aufbaut – das dauert Zeit und bringt sehr viel Arbeit mit sich. Gerne wird dies in der Anfangseuphorie vergessen. Ich halte es für sinnvoller stetig an der eigenen Persönlichkeit und dem eigenen Unternehmen zu feilen und sich Stück für Stück ein bisschen klarer und “neuer” zu positionieren, damit bleibt man der eigentlichen Sache treu und begibt sich gleichzeitig in neue Bereiche – es ist dann mehr eine Erweiterung des Tätigkeitsfeldes als eine komplette Neuerung. Ein Beispiel wäre, wenn ihr Musiker seid und bisher lediglich live mit Covermusik unterwegs wart und nun beschließt auch Online-Streaming anzubieten und zusätzlich auch Songs/Sounds für externe Videoproduktionen anzubieten. Ihr macht weiterhin Musik, ihr seid weiterhin Musiker, aber ihr positioniert euch innerhalb des Musikbereiches neu und werdet plötzlich auch für neue Zielgruppen interessant, die mit euch auf einer anderen Ebene als nur Live-Konzerten zusammenarbeiten möchten. Ihr fangt also kein komplett neues Unternehmen an, sondern stellt euch breiter auf.

Alles kann zünden, wenn man es bewusst in Szene setzt

Und was ist, wenn das was ihr macht einfach nicht zünden will?  Dann gibt es immer noch eine ganze Menge Schräubchen an denen man drehen kann, bevor man beschließt das ganze Vorhaben zu beerdigen. Wenn ich es als Berufskünstlerin & Kunstmentorin schaffe selbst Kunstbanausen (!) für Kunst zu begeistern, dann könnt ihr auch euer Produkt zum Laufen bringen! Oft reicht es wenn man die Perspektive wechselt, ein paar frische Formate schafft und seine Außenkommunikation überarbeitet. Ich bin davon überzeugt, dass man sich Relevanz & Aufmerksamkeit erarbeiten kann. Es gibt diverse Methoden dafür. Ich hab fast immer ein paar Tricks auf Lager. Lies gern meinen Artikel über Provokation, wenn dich das Thema interessiert. Hier.

Ich wünsche dir für 2021 gutes Durchhaltevermögen, viel Platz für neue Ideen und Perspektiven und das Quäntchen Glück. Solltest du aktiv an deinem Unternehmen & deiner Außenwirkung arbeiten wollen, dann schreib mir gern.

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